Kraftfahrt-Bundesamt entlastet BMW

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Das Kraftfahrt-Bundesamt hat BMW von den Vorwürfen der Abgasmanipulation entlastet. Die Untersuchungen des KBA ließen darauf schließen, dass die von der DUH bemängelten Abgaswerte durch erzwungene Fahrsituationen und fehlerhafte Versuchsdurchführung zustande gekommen seien. Das Amt hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf eine verbotene Abschalteinrichtung bei einem BMW 3er mit Dieselmotor gefunden.

Das Kraftfahrtbundesamt hat heute das Ergebnis der Prüfung des BMW 320d veröffentlicht, dessen Abgasverhalten von der Deutschen Umwelthilfe im Dezember 2017 kritisiert worden war.

BMW betont seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals bei Volkswagen, dass die eigenen Motoren alle rechtlichen Vorgaben erfüllten.

BMW sieht sich nun in seiner scharfen Kritik an den Messmethoden der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bestätigt.

Bei solchen Einrichtungen bewirkt eine Software der Motorsteuerung, dass die Diesel-Abgasreinigung nur unter Prüfbedingungen auf voller Leistung läuft.

"Grundsätzlich gilt: Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert". Informationen der "Wirtschaftswoche" zufolge hätten die Vorwürfe vom KBA zwar nachvollzogen werden können, seien aber nicht als normale Fahrbedingungen einzustufen gewesen. "Das Vorgehen der DUH halten wir deshalb für unseriös und ohne jegliche Aussagekraft", so Fröhlich.

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