Bundeswehr hat nicht genug Kampfpanzer für Nato-Aufgabe

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Wie die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf ein vertrauliches Papier des Verteidigungsministeriums berichtet, mangelt es dem Heer an einsatzbereiten Panzern. Ab 2019 übernimmt Deutschland die Führung der multinationalen NATO-Eingreiftruppe VJTF, doch für die Auslandseinsätze scheint die Bundeswehr nicht gerüstet. Von den 14 benötigten Schützenpanzern Marder seien nur drei einsatzfähig. Gründe sind die mangelnde Ersatzteilversorgung und hoher Wartungsaufwand.

Das Heer will nun versuchen, die "existenten fähigkeitsrelevanten Defizite aus Beständen anderer Großverbände" zu decken, wie es heißt.

Auch die Luftwaffe sei demnach nicht in der Lage, ihre Nato-Verpflichtungen zu erfüllen. Die anderen acht Monate bleiben die Flugzeuge wegen Reparaturen, Instandsetzung und Umrüstungen am Boden.

Die "Speerspitze" genannte schnelle Eingreiftruppe der Nato soll innerhalb weniger Tage in Krisengebiete verlegt werden können.

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