Braucht Niki Laudas neue Airline Anschubhilfe von Lufthansa?

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Die Lufthansa-Tochter und der neue Niki-Eigner Niki Lauda seien sich über die Vermietung zahlreicher Maschinen einig, schreibt das "Manager Magazin" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Die frühere Niki-Fluggesellschaft könnte Medienberichten zufolge zukünftig für Eurowings an den Start gehen.

Beide Seiten bestätigten am Donnerstag entsprechende Gespräche, wiesen aber darauf hin, dass noch kein Vertrag vorliege. Ein Thomas-Cook-Sprecher bestätigte zwar, dass man mit Lauda Motion in Gesprächen stehe, wollte diese jedoch nicht weiter kommentieren. Dabei war offen geblieben, ob die vergleichsweise kleine Gesellschaft einen eigenen Vertrieb aufbauen würde.

Lauda Motion sucht Flugbegleiter.

Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa hatte ursprünglich von den Air-Berlin-Gläubigern den Zuschlag für den Ferienflieger Niki bekommen, doch der Plan scheiterte am Widerstand der EU-Kommission wegen Bedenken über zu starke Wettbewerbsbeschränkungen. Daher wurde spekuliert, ob Lauda Motion unter anderem im sogenannten Wet-Lease Flüge im Namen von Condor durchführen könnte. Als nächstes scheiterte auch der britische Luftfahrtkonzern IAG (bzw. dessen Billigtochter Vueling) mit einem Kauf von Niki an einem Rechtsstreit um den Insolvenzort. Aus dem letztlich in Wien abgewickelten Verkaufsprozess ging überraschend der Airlinegründer Niki Lauda als siegreicher Bieter hervor. Von Laudamotion gab es heute auf APA-Anfrage keine Angaben dazu.

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