Auch bei "Ärzte ohne Grenzen" sexuelle Übergriffe

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Die Hilfsorganisation machte die Fälle laut der Nachrichtenagentur Reuters öffentlich, um nach dem Skandal bei Oxfam Transparenz zu zeigen. Die in Frankreich ansässige Dachorganisation Medecins sans frontieres (MSF) teilte am Mittwoch in Paris mit, es habe bei ihr im Vorjahr 24 bestätigte Fälle sexueller Belästigung oder sexuellen Missbrauchs gegeben.

Die Organisation teilte mit, bei ihr seien 2017 insgesamt 146 Beschwerden eingegangen, darunter auch Vorwürfe von Diskriminierung und Machtmissbrauch.

Bei Ärzte ohne Grenzen soll es im vergangenen Jahr zwei Dutzend sexuelle Übergriffe durch Mitarbeiter gegeben haben. 40 davon hätten mutmaßliche Fälle von Belästigung und sexuellen Übergriffen betroffen. Sie bietet insbesondere medizinische Betreuung in Konfliktgebieten und anderen Krisenregionen an. Die britische Schauspielerin Minnie Driver legte ihre Tätigkeit als Oxfam-Botschafterin nieder.

Gar nicht so einfach, unsere Schweizer Berge von den ausländischen zu unterscheiden - oder doch?

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