Windchaos sorgt für Absage: Damen-Slalom erst am Freitag

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Der Wind weht zu heftig für einen fairen Wettkampf. Neue Startzeit ist 2.45 Uhr Schweizer Zeit. "Das mag ich nicht".

Der Renndirektor für die Damen-Rennen, der Norweger Atle Skardal, hatte die Absage des Damen-Slaloms mit der Unsicherheit des Wettkampfes begründet. "Jeder hat seine Wertschätzung verdient", sagte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier. Genauso wie für Dürr hielt auch Christina Geiger die Absage für verständlich: "Ja, ich denke es war besser, es war bei der Besichtigung sehr, sehr windig". Und wenn man so eine Windböe bekommt, hat man natürlich keine Chance. Man wollte die Möglichkeit auf den Freitag auszuweichen wahrnehmen, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. "Deshalb, denke ich, werden sie das Richtige gemacht haben".

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sieht in den wiederholten Absagen nach wie vor kein Problem. Wenn der Wind die nächsten 15 Tage weiter blase, wäre das zwar ein Problem ergänzte er. Dann werde der Wind voraussichtlich abflauen, hieß es.

"Der Internationale Skiverband ist an Störungen durch Wind, zu viel oder zu wenig Schnee oder zu viel Regen gewohnt", sagte Adams: "Im Moment sind wir ziemlich zufrieden". Es war dies bereits die dritte Absage, nachdem schon die Abfahrt der Männer und der Riesenslalom der Frauen hatten verschoben werden müssen.

Diese beiden Rennen sind auf Donnerstag angesetzt. Allerdings hatte man am frühen Morgen durchaus Hoffnung, dass der Slalom am Mittwoch stattfinden könnte. Am Donnerstag sollen die Abfahrt der Herren und der RTL der Damen gefahren werden, am Freitag gibt's dann Super-G und Slalom.

"Die Abfahrer müssen an dem Tag noch raus und nach Seoul runter, die fliegen am 17".

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