Staubsaugerhersteller macht Tesla Konkurrenz: Dyson kündigt drei Elektroauto-Modelle an

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Neue Konkurrenz im Autobau: Der britische Design-Tüftler James Dyson - bekannt für innovative Föhns, Ventilatoren und Staubsauger - drängt mit einem milliardenschweren Vorstoß in den Markt für Elektroautos. Drei Fahrzeugmodelle sind ab 2020 geplant. Die beiden anderen Modelle sollen hingegen in einer wesentlich höheren Stückzahl produziert werden. Wie die Financial Times nun berichtet, hat der britische Haushaltsgeräte-Spezialist nicht nur eines, sondern gleich drei E-Auto-Modelle in der Pipeline.

Wie bereits in früheren Interviews wollte James Dyson auch im Gespräch mit der "Financial Times" die Pläne seines Unternehmens nicht weiter konkretisieren: "Wir reden nicht darüber, was wir machen", so der Brite. Es sei vor allem dazu gedacht, die Zulieferer-Kette aufzubauen und den Markt zu erkunden. Solche Batterien sollen mehr Energie speichern können als die heute verbreiteten Lithium-Ionen-Akkuzellen. In ihnen wolle Dyson dann auch auf die hauseigene Feststoff-Batterietechnik setzen. Toyota will die leistungsstarken Stromspeicher bereits ab 2025 in die eigenen Fahrzeuge einbauen. Das erste Dyson-Modell solle noch mit Lithium-Ionen-Batterien laufen. Zugleich bekräftigte er, dass das erste Dyson-Auto wie angekündigt im Jahr 2020 oder im Jahr 2021 auf dem Markt sein solle. Die vor allem für ihre Staubsauger bekannte Firma investiert nach bisherigen Angaben eine Milliarde Pfund (umgerechnet etwa 1,1 Milliarden Euro) in die Batterieentwicklung und eine weitere Milliarde in die Fahrzeugproduktion.

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