Springer spitzt auf die Mixed-Reality-Brille von Magic Leap

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Axel Springer steigt beim digitalen Hoffnungsträger und Spezialisten für Daten-Brillen Magic Leap ein.

Neben Axel Springer glauben eine Reihe namhafter anderer Geldgeber an die Idee des Start-ups: Bislang hat Magic Leap, das 2011 von Rony Abovitz gegründet wurde, etwa 1,9 Milliarden Dollar von Investoren wie Alibaba, Google und J.P. Morgan eingesammelt. Das in Florida ansässige Start-up will Nutzern mit seiner sogenannten ´Mixed-Reality-Brille´ eine besonders realistische 3D-Erfahrung ermöglichen. Damit sollen digitale Objekte mit Lichtfeld-Technologie in die reale Welt integriert werden. Kernelement des Unternehmens ist die Magic Leap One: Dabei handelt es sich um eine Mixed-Reality-Brille und einen leichten, tragbaren Personal Computer. Die Technologie, die mittels Lichtfeldtechnologie digitale Inhalte nahtlos in reale Umgebungen einfügt, hat sich Magic Leap patentieren lassen.

Magic Leap hatte im Dezember 2017 angekündigt, mit der Auslieferung des Produkts im Jahr 2018 zu beginnen. Die Produkte sollen laut Unternehmen in einer ersten Version für "Designer, Entwickler und Kreative" 2018 zu kaufen sein. Dies hängt letztlich von den Anwendungen ab. Mit dem Ventures-Arm investiert Springer in Unternehmen, von denen das Medienhaus sich neue Optionen bei der Darstellung journalistsicher Inhalte oder von Rubrikenangeboten erhofft.

Axel Springer wagt erneut den Sprung über den großen Teich.

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