Rodel-Doppelsitzer aus Mitteldeutschland Eggert/Benecken greifen nach Olympia-Gold

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Für Wendl/Arlt ist es die insgesamt dritte Goldmedaille, sie hatten 2014 in Sotschi im Doppelsitzer und der Teamstaffel gewonnen.

Fuhren in Pyeongchang zu Gold: Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben die deutschen Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt Gold bei den Doppelsitzern geholt.

Hinter den starken Österreichern Peter Penz und Georg Fischler rasten die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken zu Bronze und hatten bei der kurzen Ehrung Tränen in den Augen. Bereits 2014 gehörten die beiden zu den Gold-Favoriten, patzten aber, wurden am Ende nur enttäuschender Achter. Auch im Teamwettbewerb gelten die Deutschen als Favoriten. Die Welt- und Europameister waren in den letzten zwei Saisons extrem dominant aufgetreten und hatten 19 von 25 Weltcup-Rennen gewonnen. Und auch in den beiden Trainingsläufen am Dienstag hatten Eggert und Benecken, der am heutigen Mittwoch seinen 28. Geburtstag feiert, jeweils Bestzeit gefahren.

Doch als es ernst wurde, waren die beiden Berchtesgadener da. Wendl und Arlt waren im zweiten Durchgang gestürzt. Im ersten Lauf fuhren sie Bestzeit und setzten sich mit einem Vorsprung von 0,071 Sekunden vor Penz und Fischler an die Spitze. Auch Bronze ging an ein deutsches Duo.

Bundestrainer Norbert Loch nach dem ersten Lauf im ZDF: "Dass es knapp wird, hatte ich gedacht".

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