Gabriel schickte Reue-SMS an Schulz

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Gabriel sagte der Zeitung "Die Zeit", dies habe er zunächst per SMS und anschließend noch einmal persönlich getan. Auf die Handy-Nachricht habe der bisherige Parteichef aber nicht reagiert. "Wir verstehen beide, wo unsere gegenseitigen Verletzungen liegen und dass alles menschlich ist, wir sind schließlich keine Polit-Maschinen", so Gabriel. Gabriel hatte dazu gesagt, seine Tochter habe ihn mit den Worten getröstet, dass er dann mehr Zeit für die Familie habe. Diese Äußerung hatte in der SPD für Empörung gesorgt. Dass Gabriel nun Außenminister bleiben könnte, gilt wegen parteiinternen Widerstandes jedoch als unwahrscheinlich.

"Ansonsten kann ich nur nochmal sagen: Jeder Parteivorstand hat das Recht, Ministerposten neu zu besetzen". Grund zu grollen oder zu jammern gebe es dabei nicht. Da bleibe nur, "zum Abschied leise Servus zu sagen".

Nach der ursprünglichen Entscheidung der Parteispitze hatte Schulz Außenminister werden sollen.

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