Dänemarks Königin Margrethe sagt aus Sorge um Mann Termin ab

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Im vergangenen Herbst war außerdem bekannt geworden, dass er an Demenz litt. (77), im Alter von 83 Jahren auf Schloss Fredensborg verstorben ist.

Dass der Ehemann der dänischen Königin aus dem Krankenhaus nach Schloss Fredensborg verlegt wird, ist kein gutes Zeichen. Seine Frau und seine beiden Söhne seien an seiner Seite gewesen. Die Krankheit könne sein Verhalten, seine Urteilskraft und seine Gefühle beeinflussen, hieß es. In seiner Autobiografie sagte er: "Wenige Monate nach meiner Ankunft wurde alles, was ich tat, kritisiert". Dort wird das dänische Königspaar traditionell beigesetzt.

Dänemarks Königin Margrethe hat wegen des Zustands von Prinz Henrik einen offiziellen Termin abgesagt.

Im vergangenen Jahr hatte der Prinz mitgeteilt, dass er nicht neben seiner Frau in der königlichen Gruft begraben werden will, weil er nie mit ihr gleichgestellt gewesen sei. Seitdem war er öffentlich kaum noch aufgetreten. Zuletzt musste sich der an Demenz erkrankte Mann der dänischen Monarchin Margrethe im Kopenhagener Rigshospitalet wegen einer Lungenentzündung behandeln lassen.

Der Prinz hatte lange Zeit einen schweren Stand bei den Dänen.

Henrik wurde am 11. Juni 1934 als Graf Henri Marie Jean Andre de Laborde de Monpezat im französischen Talence geboren.

Henriks Vater besaß Unternehmen in Südostasien, weshalb er seine ersten Lebensjahre dort verbrachte. Im Alter von fünf Jahren kehrte er zurück nach Frankreich, machte Abitur und studierte Jura und Staatslehre an der Pariser Sorbonne. Später kamen noch die Fächer französische Literatur, Chinesisch und Vietnamesisch hinzu. Der gebürtige Franzose haderte stets damit, dass er nach Margrethes Thronbesteigung 1972 nicht zum König ernannt wurde.

Zu Henriks Unzufriedenheit zur gesellschaftlichen Stellung gesellte sich auch noch Unmut über die geringe Akzeptanz des dänischen Volkes ihm gegenüber. Henrik wünschte sich Gleichberechtigung und den Titel Königinnengemahl.

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