Bitcoin-Mining per Supercomputer - Russische Nuklear-Physiker verhaftet

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Da ist es beispielsweise auch kein Wunder, dass Unicef vor kurzem erst Gamer mit starken Grafikkarten zum Bitcoin-Mining aufgerufen hat.

Russische Forscher eines Atomforschungszentrums sind beim Versuch des Bitcoin-Mining erwischt worden. Für die Forschungsarbeit verfügt das VNIIEF über Computer mit einer Rechenkapazität von einem Petaflop. Sie seien aber rechtzeitig entdeckt und gestoppt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Wieviele Mitarbeiter an der Aktion beteiligt waren, ist nicht bekannt.

"There has been an unsanctioned attempt to use computer facilities for private purposes including so-called mining". Dabei machten die Forscher aber wohl einen entscheidenden Fehler: Sie verwendeten unter anderem einen aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet verbundenen Rechner und als dieser eine Verbindung zum Internet herstellte, wurde das Sicherheitsteam der Forschungsanlage aufmerksam und kontaktierte den russischen Geheimdienst (FSB). In der Anlage wurden damals die ersten sowjetischen Atombomben sowie die größte je zur Explosion gebrachte Wasserstoffbombe entwickelt.

Anders als hier in Deutschland, sind die Menschen in Russland unfassbar an Kryptowährung interessiert.

Mitarbeiter des russischen Forschungszentrums für Experimentalphysik (RFNC-VNIIEF) sind beim Versuch festgenommen worden, Rechnerkapazität der Einrichtung für das Mining von Bitcoins zu missbrauchen.

Das Berechnen von Krypto-Währungen ist dort sogar so beliebt, dass ein russischer Geschäftsmann vor einiger Zeit zwei kleine Kraftwerke gekauft hat, um damit sein Rechenzentrum für Krypto-Mining mit Strom zu versorgen.

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