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Ludwig Augustinsson schoss die Gastgeber in der 4. Minute in Führung, Florian Kainz legte in der 40. Minute nach.

Gegen letztlich enttäuschende Wolfsburger, die dem beherzten Bremer Auftritt nur wenig entgegenzusetzen hatten, fuhr Werder "einen extrem wichtigen Sieg" ein, sei "unten aber noch nicht raus", so Kainz. Werder bleibt damit zwar auf Platz 15, vergrößert den Abstand zum Relegationsplatz 16 aber auf drei Punkte. Paul Verhaegh traf per Nachschuss für Wolfsburg (49.), nachdem er mit einem Elfmeter an Werder-Torwart Jiri Pavlenka gescheitert war. "Aber es ist noch nichts erreicht", erstickte er einen aufkommenden Schlendrian bereits im Keim. Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic äußerte sich zuversichtlicher: "Wir sind auf einem sehr guten Weg". Neben einem Appell an die eigene Mannschaft sprach der Offensivmann zudem ein nicht ganz ernst gemeintes Verbot an seinen Kapitän aus. "Das ist unerklärlich." Nach ihren Niederlagen im Pokal-Viertelfinale unter der Woche zeigten die Nord-Clubs vor 38.062 Zuschauern im Weserstadion eine vorwiegend ansehnliche Vorstellung.

Doch Wolfsburg war zu einfallslos. Vor allem bei Standards waren die Bremer gefährlich und sorgten in der VfL-Abwehr immer wieder für Durcheinander. Nach vorne suchten sie vor allem den Weg über die Außen, besonders gefährlich mit dem sehr aktiven Kainz auf der linken Seite. Gefährlich wurde die VfL-Offensive mit dem erst 19 Jahre alten Mittelstürmer Victor Osimhen aber nur sehr selten. Ich habe teilweise schon gute Leistungen gezeigt aber in der Liga noch keinen Assist oder Tor gehabt. Aber Maximilian Eggenstein scheiterte an VfL-Keeper Koen Casteels und Niklas Moisander am Pfosten, ehe Kainz ein tolles Tor gelang. Das Mittelfeld mit Yunus Malli für den kranken Daniel Didavi auf der Zehner-Position konnte sich nur selten durchsetzen und Chancen erarbeiten. Als Kainz einen Konter über Max Kruse eiskalt abschloss war die Partie praktisch entschieden.

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