Mitarbeiter sollen BASF um Millionenbetrag geprellt haben

Einstellen Kommentar Drucken

Der Chemieriese BASF sieht sich mit einem über Jahre laufenden Betrugsfall konfrontiert.

Nach Angaben der Ermittler hatten interne Untersuchungen des Unternehmens 2017 den Verdacht aufkommen lassen, dass externe Firmen zusammen mit vier BASF-Mitarbeitern in den vergangenen Jahren den Einsatz von Arbeitskräften am BASF-Standort Ludwigshafen unrechtmäßig abgerechnet haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und ein Unternehmenssprecher am Montag mit.

Mehrere BASF-Mitarbeiter und Verantwortliche externer Firmen stehen im Verdacht, den Chemieriesen mit Scheinrechnungen um einen Millionenbetrag geprellt zu haben.

Die Beschuldigten sollen Rechnungen ausgestellt haben, denen keine entsprechenden Leistungen zugrunde lagen.

2016 machte BASF mit Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukten sowie Pflanzenschutzmitteln, Öl und Gas weltweit einen Umsatz von rund 58 Milliarden Euro. Einer der BASF-Mitarbeiter ist inzwischen gestorben, so dass noch gegen drei ermittelt wird. Laut Informationen der Zeitung beläuft sich der Schaden durch die "urechtmäßige Abrechnung" auf eine zweistellige Millionenhöhe. Laut der "Rheinpfalz" soll er sich das Leben genommen haben.

Comments