IAB-Untersuchung: Gender Pay Gap ist regionales Phänomen

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Dabei sei das Gehalt der Frauen in verschiedenen Regionen annähernd gleich - allerdings unterscheide sich das der Männer sehr stark.

Nach den ausgewerteten Daten der Bundesagentur für Arbeit, der das Institut angegliedert ist, gebe es sogar Regionen, in denen Frauen mehr verdienten als Männer. Das zeige eine aktuell laufende Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), berichtet die "Welt". Sie soll erst im Herbst veröffentlicht werden. Offenbar sei die Verfügbarkeit bestimmter Jobs für Männer in einer Region entscheidend dafür, wie die Lohnlücke ausfalle. Besonders hoch ist die Gehaltslücke zugunsten der Männer auch in Regionen wie Ingolstadt (36,9), Böblingen (35,9), Bodenseekreis (33,6) und Erlangen (32,4). Sie zogen erste Schlussfolgerungen: "Wo die Männer weniger verdienen, besteht tendenziell ein Pay Gap zugunsten der Frauen", sagte Michaela Fuchs vom IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen der "Welt". "Wo Männer mehr verdienen, sehen wir eher einen Pay Gap zugunsten der Männer". 38 Prozent verdiene ein Mann dort im Schnitt mehr als eine Frau, berichtete das Blatt. "Das alles sind Regionen, die auf bestimmte Bereiche spezialisiert sind", sagte Fuchs der Zeitung. Dort säßen bestimmte Unternehmen - in Ingolstadt etwa Audi, in Erlangen Siemens.

Insgesamt werden die Männer nach wie vor bessergestellt als die Frauen. Ein Beispiel: Der Pay Gap zugunsten der Männer ist nirgendwo höher als in Dingolfing-Landau. Was sich allerdings unterscheidet, ist das durchschnittliche Einkommen der Männer: 4.531 Euro zu 2.398 Euro. "Frauen sind grundsätzlich benachteiligt gegenüber Männern".

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