Zum Christentum konvertiert: Muslim erstach Frau

Einstellen Kommentar Drucken

Ein Mann soll im April 2017 in Prien auf einem Supermarkt-Parkplatz eine 38 Jahre alte Frau vor den Augen ihrer Kinder erstochen haben, weil die Muslimin zum christlichen Glauben konvertiert war.

Das Gericht stellte am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Ihre beiden minderjährigen Kinder mussten die Tat mit ansehen. Das Mordopfer lebte mit seinen Kindern seit 2011 in Deutschland.

In Prien war sie in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert. Allerdings habe sie ihn mehrfach aufgefordert, auch zum Christentum überzutreten, so die Aussage des Täters. Der Verurteilte verfügt nach eigenen Angaben weder über einen Schulabschluss noch über eine Ausbildung und ist Analphabet.

Glaubensabfall ist im Islam verboten. Täter und Opfer stammen aus Afghanistan und kannten sich flüchtig. "Dort wird er so weitermachen". Im Anschluss wurde er mehrfach stationär psychiatrisch behandelt. Nach seiner Festnahme noch am Tatort war er auch mehrere Monate zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht, bevor er in ein Untersuchungsgefängnis verlegt wurde.

Ein wegen Mordes Angeklagter sitzt vor Prozessbeginn im Sitzungssaal des Landgerichts. In seinem Schlusswort im Prozess hatte sich der Angeklagte bei den Hinterbliebenen entschuldigt. In der Hauptverhandlung sei nicht ersichtlich geworden, dass er sich "aus religiösen Gründen gezwungen gefühlt habe, die Frau zu töten".

Comments