Sexual-Straftaten an Weiberfastnacht Polizei berichtet von zwei Vergewaltigungen

Einstellen Kommentar Drucken

► Gegen 17.30 Uhr am Donnerstag war eine Studentin (22) nach derzeitigem Ermittlungsstand mit mehreren Personen in eine Wohnung gegangen. Einsatzleiter Martin Lotz: "Unser Einsatzkonzept ist flächendeckend aufgegangen". Eine Studentin (22) war mit mehreren anderen Menschen in ein Haus gegangen und gab später an, dass sie dort vergewaltigt wurde. Zwei Frauen stellten Strafanzeige wegen Vergewaltigung, vier wegen sexueller Belästigung. Dabei handelte es sich mit insgesamt 144 Fällen (Vorjahr: 165) größtenteils um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es Beleidigungen (15, Vorjahr: 21), Sachbeschädigungen (34, Vorjahr: 42), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (36, Vorjahr: 35) und verschiedene Diebstahlsdelikte (64, Vorjahr: 101). Die eingesetzten Polizisten nahmen insgesamt 14 Tatverdächtige vorläufig fest. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

► Die zweite Tat ereignete sich am frühen Freitag gegen 2.30 Uhr im Bereich der Zülpicher Straße. Polizisten trafen dort auf eine junge Kölnerin (21) mit erheblichen Gesichtsverletzungen, die angab, Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein. Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein und schnappten den Tatverdächtigen (22) in dessen Wohnung. Die Polizei ermittelt aktuell die Hintergründe der Tat. Er soll bald dem Haftrichter vorgeführt werden. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Comments