"Das Ding des Jahres" 2018: Jury und die Sendetermine

Einstellen Kommentar Drucken

Worum geht es bei "Das Ding des Jahres" 2018? Kann Stefan Raab das, obwohl er keine Erfahrung als Investor hat?

In der neuen Erfinder-Show "Das Ding des Jahres" haben 40 Teilnehmer, darunter auch mehrere Teams, die Chance, dem Publikum und der Jury ihre Innovationen zu präsentieren.

Janin Ullmann (u.a. "extra 3" und "red.Style") wird die Moderation der neuen Show übernehmen. Diese Entscheidung fällen die TV-Zuschauer im großen Finale der neuen ProSieben-Erfinder-Show am Samstag, 10. März, ab 20:15 Uhr LIVE aus Köln. Womöglich hätte er eine der rund drei Dutzend Trophäen gern gegen eine Auszeichnung ganz anderer Art eingetauscht, zum Beispiel gegen den Europäischen Erfinderpreis, denn der Entertainer hat die Welt vor fünf Jahren ganz ernsthaft mit dem "Doosh" beglückt, einem bumerangförmigen Duschkopf, der verhindern soll, dass beim Duschen die Haare nass werden.

"Ich habe mich entschlossen, zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen!" Seitdem tut sich sein ehemaliger Haussender ProSieben schwer, die Lücke zu stopfen, die der 51-Jährige hinterlassen hat.

Was ist "Das Ding des Jahres"? Joko wird mit der Unterstützung von Lena Gercke (29) und Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog in der Jury sitzen, da er auch selbst schon in einige Start-ups Geld steckte. Das Trio nimmt Erfindungen unter die Lupe, testet Produkte auf Alltagstauglichkeit und fragt die Tüftler über ihre Ideen aus. Den Siegern winkt ein Werbedeal für die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Auch Show-Produzent Stefan Raab bekommt von Frank einen kleinen Seitenhieb verpasst: "Eine gute Gründershow zu machen, ist echt schwierig". Beim Nachfolge-Format "Schlag den Henssler" tut sich der TV-Koch Steffen Henssler gerade sehr schwer und beweist damit unfreiwillig, dass Raabs Fußstapfen für manchen doch zu groß sind. Seit Jahren feiert der Privatsender Vox mit dem Format "Die Höhle der Löwen" grosse Erfolge. Am Rande einer Veranstaltung beteuerte Raab jedoch, dass ihn die Idee zur Show der Dinge schon seit fünf oder sechs Jahren verfolge, bislang habe ihm nur die Zeit gefehlt, sie umzusetzen.

Danach wird man dann sehen, ob der Ärger bei der Konkurrenz begründet war und wie gut sich die neue Show von Stefan Raab beim Fernseh-Publikum geschlagen hat. "Das ist also nicht das TV-Comeback des Jahres, sondern, Das Ding des Jahres'". Auch nach seinem TV-Karriereende kann Raab dem Business offenbar nicht komplett den Rücken kehren.

Comments