AfD will eigenen Newsroom starten

Einstellen Kommentar Drucken

Die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland will ab April ihre Kommunikation im Wesentlichen über ein eigenes Nachrichtenbüro steuern. Das Online-Portal hat die politische Stimmung in den USA maßgeblich beeinflusst, den Wahlkampf von Donald Trump unterstützt - und nicht selten selbst Fake News verbreitet.

Mit einem eigenen Team möchte die „Alternative für Deutschland“ einen Newsroom sowie eine Kommunikationsabteilung aufbauen.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe (Samstag). AfD-Fraktionschefin Alice Weidel betonte, dass man über Dinge schreiben möchte, die andere Medien „unter den Teppich kehren“.

Neben der klassischen Pressestelle sollen rund 20 weitere Mitarbeiter für die Kommunikation zuständig sein, erfuhr der "Focus" nach eigenen Angaben aus Fraktionskreisen. Grund für die PR-Offensive sei das derzeitige Verhältnis der Partei zu den Medien. Die Arbeitsweise des "Newsrooms" werde der in journalistischen Redaktionen ähneln.

Der Schwerpunkt soll auf der Verbreitung von AfD-Inhalten in den sozialen Medien liegen. Zu diesem Zweck werde in den Fraktionsräumen der AfD im Berliner Jakob-Kaiser-Haus ein TV-Studio eingerichtet.

Comments