Tote bei US-Luftangriffen in Syrien

Einstellen Kommentar Drucken

Denn, wie gesagt, kein Amerikaner wurde bei dem Angriff auf das SDF-Hauptquartier getroffen und zudem handelt es sich hierbei um illegale Anti-Regierungs-Milizen, dennoch hätte die US-geführte Koalition ein "nicht verhandelbares Recht auf Selbstverteidigung" - gegen Verbände der legitimen Regierung. Der Vorfall ereignete sich demnach am Mittwoch im mittleren Euphrat-Tal.

Bei dem US-Luftangriff auf die regierungsnahen Kräfte habe es sich um eine Verteidigungsmaßnahme gehandelt. Von US-Seite war dabei immer von Verteidigungsmaßnahmen die Rede.

Nach einem Angriff auf syrische Oppositionskräfte haben die USA Luftangriffe auf regierungsnahe Truppen in Syrien geflogen.

Bei einem von den US-Streitkräften durchgeführten Luftangriff sind in Syrien mehr als 100 Kämpfer der Assad-Regierung ums Leben gekommen.

Nach Informationen des US-Militärangehörigen hätten dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahestehende Truppen das Hauptquartier der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) angegriffen, wo sich auch Kämpfer der Anti-IS-Koalition befunden haben sollen. Allerdings seien keine US-Truppen bei dem Angriff verletzt oder getötet worden. Unter den Toten seien auch afghanische Kämpfer gewesen. "Wir vermuten, dass regierungsnahe Kräfte versucht haben, Gebiete zurückzuerobern, die sich nach der Vertreibung des 'Islamischen Staates' in der Hand der Freien Syrischen Armee befinden", sagte ein Augenzeuge vor Ort.

Die USA beteuern stets, dass sie sich aus dem syrischen Bürgerkrieg heraushalten und nur gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) kämpfen. Dabei sei es womöglich um Ölfelder gegangen. Israelische Jets, die über den libanesischen Luftraum her nach Syrien eindrangen, attackierten in der Stadt Jamraya nahe der Hauptstadt Damaskus Regierungsgebäude. Die Türkei wiederum führt seit Tagen eine Militäroffensive gegen die YPG und spricht von einem Kampf gegen Terroristen.

Comments