Deutsche Mannschaft fliegt zu Olympischen Spielen

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Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang könnten extreme Temperaturen um minus 20 Grad zum Problem werden. Der große Formcheck kurz vor Beginn der Winterspiele. Dort gehen insgesamt 154 deutsche Athleten an den Start.

Angeführt von DOSB-Vorstandschefin Veronika Rücker und Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig hatte sich am Dienstag eine kleine Delegation deutscher Athleten für Erinnerungsfotos und den kurzen Willkommensakt, der allen Nationen zuteil wird, im olympischen Dorf in den Bergen eingefunden. Als Rekord-Tiefsttemperatur gelten für diese südkoreanische Region die -24,1 Grad vom 13. Februar 2008.

Bei extremer Kälte könnten Wettbewerbe in der Loipe, an den Hängen oder auf den Schanzen abgesagt werden. "Den Punkt, dass Springen nicht mehr möglich ist, gibt es nicht", erklärte Markus Eisenbichler. "So kalt wird es nicht werden", sagte Wolfgang Maier, Sportdirektor der alpinen Skifahrer. "Wir sind schon bei minus 33 Grad gefahren". "Ich habe zwei Ski-Unterwäschen eingepackt und Heizsocken", sagte Viktoria Rebensburg, Olympiasiegerin im Riesenslalom von 2010. Bisher nehmen zwar keine Vatikan-Sportler an Olympischen Spielen teil; es gibt jedoch Kooperationen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Internationalen Olympischen Komitee, etwa im Bereich des Jugendsports. So soll es im Biathlon nicht kälter als 20 Grad, im Skilanglauf nicht kälter als 25 Grad unter Null sein. Deshalb sollte man das Thema Kälte nicht überbewerten und froh sein, nicht wie im Dezember und im Januar Regen zu haben. Langlauf kann bis -20 Grad betrieben werden, ist aber auch schon bei "wärmeren" Temperaturen abgesagt worden. Bis zur Eröffnungsfeier am Freitag soll das Quecksilber aber um vier Grad nach oben klettern. Nach dem Einmarsch warten auf die Sportler geheizte Sitze. Bei den vorolympischen Wettbewerben in Pyeongchang war es 2017 nachts so kalt gewesen, dass Langlauf und Nordische Kombination ein Jahr später gezielt in die Tagesstunden terminiert wurden.

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