Steinmeier dankt Jordanien für Aufnahme syrischer Flüchtlinge

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Zwar ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erst am Sonntag in Jordanien gelandet. Dort erläutert er seine Vorstellungen einer gelungenen Asylpolitik. Doch schon vorab hat er der jordanischen Zeitung "Al Ghad" ein Interview gegeben.

Die Suche nach einem wirtschaftlich besseren Leben begründe aber nicht das gleiche Recht auf Aufnahme in Deutschland. Bei einem anschließenden Gespräch mit Abdullah und Königin Rania ging es um den Krieg in Syrien, die Flüchtlingskrise, den Nahost-Konflikt sowie den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat in der Flüchtlingspolitik eine Unterscheidung zwischen Flucht vor Krieg und Verfolgung einerseits und der Migration aus wirtschaftlichen Gründen andererseits angemahnt. Vor dem Treffen hatten Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender eine Schule in Amman besucht, in der auch syrische Flüchtlingskinder unterrichtet werden. Die Bundeswehr war aus dem türkischen Incirlik nach Al-Asrak umgezogen, nachdem die Türkei deutschen Parlamentariern immer wieder Besuche bei den Soldaten verweigert hatte. Ungeachtet der riesigen Belastung sei Jordanien weiterhin "ein Anker der Stabilität" in der Region.

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