Schiffbrüchige nach Tagen im Pazifik entdeckt

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Doch von den anderen Passagieren einer verschollenen Fähre fehlt jede Spur.

Nach acht Tagen in einem hölzernen Rettungsboot auf dem Pazifik sind sechs erwachsene Passagiere und ein Baby gerettet worden. Ein an der Suche beteiligtes Flugzeug der neuseeländischen Luftwaffe habe sie am Sonntag unweit des Inselstaats Kiribati in einem Rettungsboot entdeckt, teilte das neuseeländische Militär mit. Das Baby sei bewusstlos gewesen.

Januar mit 50 Menschen an Bord vom Atoll Nanouti in See gestochen. Die übrigen 43 werden noch vermisst. Das Wetter war seit ihrem Verschwinden sonnig mit moderatem Seegang. Das Flugzeug warf am Sonntagmorgen zunächst Proviant, Wasser und ein Funkgerät für die Schiffbrüchigen ab. Fischer hätten die Überlebenden an Bord genommen, hieß es weiter. Derzeit versuche die Luftwaffe, Kontakt mit ihnen aufzunehmen, wie ihr Kommandeur Darryn Webb in einer Stellungnahme mitteilte.

Bei der vermissten Fähre handelt es sich um einen gut 17 Meter langen Katamaran, der am 18. Januar auf der ebenfalls zu Kiribati gehörenden Insel Nonouti ausgelaufen war. Zwei Tage später hätte sie die 250 Kilometer entfernte Insel Betio erreichen sollen, die zu Kiribatis Hauptstadt South Tarawa gehört.

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