Max-Ophüls-Filmfestival: Drei Preise für "Landrauschen"

Einstellen Kommentar Drucken

Der Preis für den besten Schauspielnachwuchs (Hauptrolle) ging an Loane Balthasar für "Sarah spielt einen Werwolf" (Deutschland, Schweiz 2017, Regie: Katharina Wyss), der für die Nebenrolle an Anna Suk in "Cops" (Österreich 2018, Regie: Stefan A. Lukacs).

Es sind solche herausfordernden Filme und frische Perspektiven, um die es beim 39. Festival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken geht. Das Sozialdrama "Landrauschen" wurde bei dem Nachwuchsfilmfestival in Saarbrücken gleich dreimal ausgezeichnet: mit dem mit 36.000 Euro dotierten Hauptpreis, dem Preis für das beste Drehbuch und die Ehrung der Ökumenischen Jury. "Landrauschen" erzählt von Toni (Kathrin Wolf), die frustriert aus Berlin zurück in ihr Heimatdorf kommt. "Mit großer Energie und Tiefe, Mut zum Risiko und sehr viel Liebe zu den Figuren führt uns dieser Film in eine Welt, in der wir uns erst einmal genauso zurechtfinden müssen wie die Hauptfigur", hieß es im Urteil der Jury.

Der Film "Cops" behandelt den mitunter traumatischen Alltag bei der Polizeispezialeinheit WEGA. Zu sehen sind darin Laurence Rupp, die Gramastettnerin Maria Hofstätter und Roland Düringer. Das Wort "deutschsprachig" ist in diesem Fall wichtig, denn hier laufen auch österreichische, Schweizer und gelegentlich Luxemburger Filme. Mit "Bester Mann" wurde ein Jugend-Drama mit finanzieller Beteiligung aus Österreich ("Mittellanger Film") honoriert. "Die Freude der Macher beim Machen überträgt sich auf das Publikum und öffnet unsere Herzen".

Saarbrücken sz Beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis zeigt der Nachwuchs jedes Jahr, worauf es im Kino ankommt. Den mit 5.500 Euro dotierten Regiepreis der saarländischen Ministerpräsidentin bekam "Blue My Mind", ein deutsch-schweizerischer Film von Lisa Brühlmann über das Erwachsenwerden.

Insgesamt wurden beim 39.

Insgesamt wurden beim Max-Ophüls-Filmfestival, das zu den wichtigsten für Nachwuchsfilmer zählt, 16 Preise in einer Höhe von insgesamt 113.500 Euro verliehen. Als prominente Gäste waren neben Ehrengast Mario Adorf unter anderem die Schauspielerinnen Barbara Auer, Susanne Bormann und Regula Grauwiller, die Schauspieler Bjarne Mädel, Johann von Bülow und Samuel Koch sowie Regisseur Robert Schwentke ("Der Hauptmann") vor Ort.

Comments