Bundesregierung hält europäische Umverteilung für abgeschlossen

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Die Übernahme von Asylsuchenden aus Italien und Griechenland ist nach Angaben der Bundesregierung nahezu abgeschlossen.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte der Zeitung "Die Welt", in den kommenden Wochen werde es nur noch vereinzelt Überstellungen geben, deren Umsetzung im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen sei.

Die europäische Verabredung zur Umsiedlung war offiziell bereits am 26. September 2017 ausgelaufen. - 2015 hatten sich die EU-Staaten verpfichtet, den Ländern an den Außengrenzen der Union Schutzsuchende abzunehmen. Demnach hat die Bundesrepublik 5.371 Asylbewerber von Griechenland und 4.894 von Italien übernommen. Bislang wurden allerdings erst 25.000 Menschen umgesiedelt.

Deutschland sagte ursprünglich die Übernahme von 27.000 Personen zu. Dem Innenministerium zufolge nahm Deutschland im europäischen Vergleich insgesamt allerdings "mit großem Abstand die meisten Personen auf". Da jedoch deutlich weniger Asylbewerber als erwartet die Kriterien erfüllt hätten, seien es "nur" 10.265 Personen geworden. An dem Umverteilungsprogramm können nur jene Personen teilnehmen, die aus Herkunftsstaaten mit einer Asylchance von mehr als 75 Prozent kommen.

"Inzwischen gibt es in Griechenland so gut wie keine Asylantragsteller mehr, die für eine Umsiedlung infrage kommen", erklärte Ministerium. Im Dezember hat die Bundesrepublik Italien noch 503 Asylsuchende abgenommen und Griechenland 39.

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