Apple weitet Bildungsprogramm auf Europa aus

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Apples Initiative "Jeder kann Programmieren" startet an 70 Hochschulen und Universitäten in Europa. Diese adaptieren Apples Curriculum für App-Entwicklung mit Swift. An 70 Schulen, Hochschulen und Universitäten in Europa soll ein von Apple entwickelter Lehrplan eingeführt werden, die Studierende in die Lage versetzen soll, mobile Apps zu schreiben, kündigte Apple-Chef Tim Cook am Freitag in Harlow im Südosten Englands an. Damit wird Apples Bildungsinitiative an vielen Einrichtungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und weiteren Ländern angeboten. Der ganzjährige Kurs wurde von Apple-Ingenieuren und Pädagogen entwickelt, um Studenten unabhängig von Wissensstand und Hintergrund Programmieren und App-Design zu lehren. Im vergangenen Sommer hatten bereits führende Community Colleges in den USA angekündigt, die App-Entwicklung mit Swift zum Lehrplan hinzuzufügen. Der Lehrstuhl für angewandte Softwaretechnik an der TU konzentriert sich darauf seinen Studenten mit Swift und ARKit praxisnahes Software-Engineering und unternehmerisches Wirtschaftswissen zu vermitteln. Dabei wird der Ankündigung zufolge eng mit regionalen Unternehmen wie BMW und Siemens zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass das Lernen für den heutigen Arbeitsalltag relevant ist. Die Programmiersprache konnte sich sich so auch außerhalb von Apple und iOS- sowie macOS-Entwicklern verbreitet, IBM bietet zum Beispiel ein Swift-basiertes Cloud-Entwicklungsangebot an.

Die Lehrmaterialien zur App-Entwicklung mit Swift werden gratis im iBooks Store zur Verfügung gestellt, sie lassen sich aber nur auf Apple-Geräten herunterladen.

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