CarPlay künftig als Abo-Modell — BMW

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Danach werden 80 US-Dollar pro Jahr fällig. Heute braucht es kein aktuelles Navigationssystem mehr, eigentlich reicht ein Display mit Support für Apple CarPlay und Android Auto.

Wie The Verge von der North American International Auto Show 2018 (kurz Detroit Auto Show) berichtet, plant BMW eine Umstellung der Sonderausstattung für Apple CarPlay (Test) von einer Einmalzahlung auf ein Abomodell mit jährlicher Gebühr.

Das Magazin zitiert Donald Smith, Technology Product Manager at BMW of North America, der die Veränderung damit begründet, dass dies Kunden erlauben würde, ihr Endgerät zu wechseln. Für den Zeitraum eines drei- oder vierjährigen Leasings sei diese Option laut Smith günstiger für den Kunden als der Einmalkauf. Für den deutschen Markt sei das aber laut BMW nicht geplant. Andere Autohersteller verkaufen ebenfalls Autoradios beziehungsweise Navigationssysteme mit Carplay-Unterstützung, verlangen jedoch keine laufenden Gebühren. Diese Umstellung gelte vorerst allerdings ausschließlich nur für die USA und Kanada. Bisher weigerte sich das Unternehmen, Apples und Googles Angebot zu unterstützten. In Deutschland ist Apple CarPlay momentan gegen eine einmalige Zahlung von 300 Euro erhältlich, jedoch ebenfalls mit einer Vertragslaufzeit versehen. Nach drei Jahren muss man entweder 110 Euro pro Jahr oder 300 Euro für drei Jahre Nutzung zahlen.

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