EHF verhandelt Slowenien-Protest - Entscheidung bis 12 Uhr

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Zagreb - Die Europäische Handball-Föderation (EHF) wird den slowenischen Protest gegen die Wertung des EM-Vorrundenspiels gegen Deutschland (25:25) am Dienstagvormittag verhandeln. Der DHB hatte dem Protest ohnehin gelassen entgegengeblickt.

Die litauischen Schiedsrichter hatten sich erst nach minutenlanger Ansicht der Videobilder entschieden und auf Siebenmeter plädiert.

Dabei ging es um die Bewertung der letzten Szene in der regulären Spielzeit, als nach dem 24:25 gleich drei Slowenen an der Mittellinie den Anwurf von Paul Drux blockierten und damit einen schnellen Gegenstoß verhinderten. Streitpunkt war, ob der Ball von Drux vor oder nach der Schlusssirene die Hand verließ. Ihre finale Entscheidung ist regelkonform. "Wir sind froh, dass wir nun Klarheit haben", kommentierte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: "Die Entscheidung der EHF überrascht uns nicht, da diese regelkonform war und ist". "Für mich ist die Entscheidung folgerichtig, wir hätten es aber auch auf ein Wiederholungsspiel ankommen lassen".

Diese Einschätzung bestätigte die Disziplinarkommission der EHF mit ihrer Entscheidung am Dienstag.

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