Biathlon-Legende Björndalen nicht für Olympia nominiert

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Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen wird nicht an den Olympischen Winterspielen in Südkorea (9. bis 25. Februar) teilnehmen.

"Das ist jetzt natürlich eine bittere Pille, die Ole schlucken muss", sagte der dreimalige Olympiasieger Michael Greis. "Aber irgendwann ist es normal, dass man mit über 40 nicht mehr mit Mittzwanzigern mithalten kann", sagte der 47-Jährige weiter, der selbst noch gegen Björndalen gelaufen war.

Björndalen hatte beim Weltcup in Ruhpolding seine letzte Chance verpasst, sich sportlich zu qualifizieren. Um doch noch den Sprung ins Olympia-Team zu schaffen, hätte der erfolgreichste Biathlet der Welt in seinem 575. Weltcup-Rennen in die Top Sechs kommen müssen. Laut norwegischen Medien hat Björndalen die Entscheidung mit Verständnis aufgenommen, bei Affenposten kündigte der achtmalige Olmypiasieger eine Erklärung an.

Kommentatoren im norwegischen Fernsehen spekulierten, das Olympia- Aus könne für Björndalen auch das Karriereende bedeuten.

Andere norwegische Läufer, die die Qualifikationsnorm erfüllten, verdienten ihren Platz im Team, betonte Övrebö. Für Pyeongchang wurden die Brüder Johannes Thingnes und Tarjei Bö, Emil Hegle Svendsen, Lars Helge Birkeland, Henrik L'Abee-Lund und Erlend Bjoentegaard als Vertreter Norwegens ausgewählt. Der Athlet sagte dazu, er werde nach der Saison entscheiden, wie es weitergeht. "Die Motivation wird überhaupt kein Problem".

Sein langjähriger Widersacher Greis glaubt, dass Björndalen sich auf einen Abschied beim nach Olympia in Oslo stattfindenden Weltcup vorbereitet.

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