Wertzuwachs beschlagnahmter Bitcoins beschert Berliner Justizkasse hunderttausende Euro

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Die Berliner Justizkasse profitiert von der Wertsteigerung des Internet-Finanzprodukts Bitcoin. Zum Zeitpunkt der Beschlagnahme seien die 64 Bitcoins lediglich 76 000 Euro wert gewesen. Die wegen Drogenhandels angeklagten früheren Besitzer der Bitcoins hatten sich demnach am Donnerstag einverstanden erklärt, das Digitalgeld der Justiz zu überlassen. Dazu teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass das Geld aus mutmaßlichen Drogengeschäften im Darknet stammt. Die meist mit Bitcoins bezahlten Drogen hätten der Hauptangeklagte und seine Helfer in tausenden Einzelsendungen von Berlin aus verschickt, heißt es in der Anklage.

Die beschlagnahmten Bitcoin fließen nun in die Justizkasse und sollen vermutlich in Euro umgetauscht werden.

Justizsprecher Martin Steltner gegenüber der B.Z. scherzhaft: "Dass wir das Geld jetzt spekulativ anlegen, bezweifle ich".

Was jedoch mit den ungeahnten Einnahmen passiert, ist noch unklar.

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