Mit Messern, Knüppeln und Elektroschocker! Massenschlägerei zwischen Deutschen und Flüchtlingen

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In Wurzen sind bei Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern zwei Männer im Alter von 16 und 21 Jahren schwer verletzt worden. Dabei hätten zwei Männer Messerstiche am Oberschenkel erlitten. Insgesamt gab es fünf Verletzte.

Was der Auslöser war und wie genau die Situation eskalierte, muss die Polizei noch ermitteln. Die beiden Gruppen waren laut Polizei am Freitagabend am Bahnhof aufeinandergetroffen. Die Ausländer zogen sich dann zunächst in ihre Unterkunft zurück. Die wiederum bekamen Unterstützung von einer größeren Gruppe, so dass am Ende etwa 30 Deutsche die Ausländer bedrängten.

Diese flohen, verfolgt von den 30 Deutschen, zurück zur Unterkunft. Danach seien den Ermittlungen zufolge wiederum mehrere Deutsche in das Wohnhaus der Ausländer gestürmt und es habe weitere körperliche Attacken gegeben. Laut einem Bericht der Leipziger Volkszeitung, der sich ebenfalls auf Polizeiangaben stützt, handelte es sich bei den Ausländern um Asylbewerber. Es sei zu weiteren Schlägereien gekommen. Polizisten beendeten die Auseinandersetzung schließlich.

Ob der Vorfall einen extremistischen Hintergrund habe, sei derzeit noch unklar, hieß es von der Polizei. Trotzdem habe der Staatsschutz die Ermittlungen wegen Körperverletzungen und schwerem Landfriedensbruch übernommen.

Festgenommen wurde niemand, aber Personalien festgestellt. Zur Nationalität und dem Aufenthaltsstatus der Ausländer sowie der genauen Herkunft der Deutschen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

2017 habe etwa eine rechter Mob stundenlang ein Haus in der Innenstadt belagert, in dem zum damaligen Zeitpunkt junge Eritreer lebten, berichtete die "Leipziger Volkszeitung".

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