Trump-Anwalt zahlte Pornostar Schweigegeld

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Damit ein Porno-Sternchen sich nicht in der Öffentlichkeit über ein angebliches Sex-Date mit Donald Trump äußert, sollen 130 000 US-Dollar geflossen sein. In Pornofilmen ist Clifford als Stormy Daniels bekannt. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, soll Anwalt Michael Cohen die Summe einen Monat vor der Präsidentenwahl 2016 überwiesen haben. Dem "Wall Street Journal" zufolge hatte Clifford im Herbst 2016 mit dem TV-Sender ABC News begonnen, über die mutmaßliche Beziehung zu reden.

Besonders brisant ist dabei: Die Affäre fand laut dem "WSJ" im Jahr 2006 statt - nur ein Jahr nachdem Donald und Melania Trump geheiratet hatten. Er verhinderte damit die Veröffentlichung einer angeblichen sexuellen Begegnung zwischen Stephanie Clifford und dem heutigen US-Präsidenten. Die "New York Times" schrieb am Freitag, die Schauspielerin habe auch mit dem Online-Magazin "Slate" in Verhandlungen gestanden.

Die Zeitung beruft sich auf Quellen aus dem Umfeld der Darstellerin, die mit ihr über den Sex mit Trump gesprochen hätten. Der Zeitung gegenüber ging Cohen nicht auf die eigene Rolle in der Sache ein. Clifford war damals 27 Jahre alt, Trump war 60.

Während des Präsidenten-Wahlkampfes habe die Ex-Pornodarstellerin über ihre Beziehung zu Trump erzählt, worauf die Anwälte des Republikaners ein Abkommen mit ihr geschlossen hätten. Zudem schickte Cohen dem Blatt eine mit "Stormy Daniels" unterzeichnete Stellungnahme, in der sie leugnete, "Schweigegeld" von Trump erhalten zu haben. Später gab Clifford an, dass es doch kein Verhältnis gegeben habe. Es handele sich um recycelte Artikel, deren Inhalt bereits vor der Präsidentschaftswahl zurückgewiesen worden sei.

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