Riesige Eisadern an Mars-Oberfläche entdeckt

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Die Kanten weisen eine Schichtung auf, woraus die Wissenschaftler schließen, dass das Eis über eine lange Zeit hinweg abgelagert wurde, als Schnee, der mit der Zeit zu Eis komprimiert wurde.

Gefrorenes Wasser könnte einfacher als bisher angenommen für zukünftige robotergestützte oder menschliche Erkundungsmissionen zugänglich werden.

Forscher haben auf dem Mars mehrere Orte beobachtet, an denen dicke unterirdische Eisadern an die Oberfläche stoßen.

Neue Aufnahmen des Mars - aufgenommen von der NASA - fördern Sensationelles zutage: Wissenschaftler haben auf dem Roten Planeten sauberes Wasser entdeckt. Das offenliegende Eis sei ein lohnendes Ziel für künftige Missionen. Unklar ist jedoch unter anderem, wie dick, rein und ausgedehnt diese Vorkommen sind. Neuste Studien gehen von teilweise über 100 Meter dicken Eisadern in Tiefen von teilweise lediglich ein bis zwei Metern aus. An acht unterschiedlichen Standorten in den mittleren Breitengraden des Roten Planeten machte die Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) demnach unterirdische Eisschilde aus. Es besitzt Schichten, was darauf hindeutet, dass die Eisablagerungen nach und nach durch Schneefall entstanden sind. Dadurch bildet es eine Art Klimaarchiv, dessen Untersuchung Einblicke in die Klimageschichte des Roten Planeten geben kann.

An einem Steilhang beobachteten die Wissenschaftler, dass im Laufe von drei Marsjahren teils meterdicke Felsbrocken aus den Eisadern gefallen sind. Für mögliche bemannte Marsflüge könnte es auch eine wertvolle Wasserquelle sein.

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