Haben wir Uno schon immer falsch gespielt?

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Wie bisher fast jeder Uno spielte: Eine Plus-Vier-Karte darf jederzeit abgelegt werden, wenn man an der Reihe ist - und sorgt dafür, dass der nächste Spieler vier Karten aufnehmen muss. Wir meinen, wir hätten die Regeln verinnerlicht - dabei spielen die meisten von uns das Spiel einfach falsch.

Das Kartenspiel "Uno" hat die Kindheit des einen oder anderen mit geprägt. Dazu posten die UNO-Macher ein Video von verschiedenen Uno-Spieltypen. Und kaum können die kleinen Hände von Kindergartenkindern das Blatt halten, hauen sie sich gegenseitig Plus-2- und Richtungswechsel-Karten um die Ohren.

Da wundert es nicht, dass der Facebook-Post einer US-amerikanischen Mutter ein mittleres Beben im "Unoversum" ausgelöst hat.

Liegt also auf dem Kartenstapel beispielsweise eine grüne 6 und der Spieler hat sowohl eine grüne Karte als auch die "+4"-Karte, darf er letztere nicht spielen!" Um das Ganze noch komplizierter zu machen, gilt das übrigens nicht für die entsprechende Zahl. Bestätigt sich der Verdacht nicht, muss der Herausforderer sechs Karten abheben.

Zu den besonderen Karten gehörte der "Zieh 4"-Joker".

Wer sich mit dieser regelkonformen Uno-Auslegung übrigens gar nicht anfreunden kann, der sollte vielleicht auf Uno Junior umsatteln: In dieser Kinderausgabe des Spiels gibt es keine Plus-4-Karten.

Damit nicht genug: Hegt man den Verdacht, ein Mitspieler hätte fälschlicherweise die +4-Karte gespielt, kann man diesen dazu auffordern seine Karten offenzulegen. Deckt ein Mitspieler den Betrug auf, so dreht er damit den Spieß um: Der Schummler muss nun vier Karten abheben.

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