Ex-Ukip-Chef Farage will zweites Brexit-Referendum

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"Vielleicht - nur vielleicht - erreiche ich den Punkt, dass ich denke, wir sollten eine zweite Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft haben".

Der britische Europaparlamentarier und ehemalige Vorsitzende der EU-feindlichen Ukip-Partei, Nigel Farage, muss offenbar wegen möglichen Missbrauchs von EU-Geldern einen Teil seines Gehaltes als Parlamentarier abtreten. Das sagte Farage am Donnerstag in einer Talkshow des britischen TV-Senders Channel 5. Damit könne man das Thema ein für alle Mal erledigen und den Kritikern wie Tony Blair oder Nick Clegg den Wind aus den Segeln nehmen, so Farage.

"Sie werden weiterhin jammern, heulen und klagen, den ganzen Prozess hindurch", sagte Farage über EU-freundliche Politiker in seinem Land. Das würde die Debatte "abtöten", sagte Farage.

Denn dass die zweite Abstimmung ein Erfolge wäre, dessen ist er sich sicher: "Der Prozentsatz, der für den Austritt stimmen würde, wäre beim nächsten Mal sehr viel größer".

Die Briten hatten sich im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für einen Austritt aus der EU entschieden.

Farage gehört zu den führenden Brexit-Befürwortern.

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