Erpresser geben Nolde-Gemälde zurück

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Flensburg. Die Diebe eines Gemäldes von Emil Nolde (1867-1956) haben es ohne Lösegeldzahlung zurückgegeben.

Das Bild "Christus zu Emmaus" von Emil Nolde ist ohne Zahlung zurückgegeben worden. Im März 2014 war das Gemälde aus der Kirche in Ølstrup bei Ringkøbing entwendet worden.

Die Aushändigung des auf 1,3 Millionen Euro geschätzten Bildes "Christus zu Emmaus" an die Staatsanwaltschaft sei über einen Rechtsanwalt in Gegenwart der Polizei und einer Mitarbeiterin der Nolde-Stiftung Seebüll erfolgt, teilten die Flensburger Polizei mit.

Doch zweieinhalb Jahre nach dem Raub meldete sich laut Polizei ein mutmaßlicher Erpresser unter dem Pseudonym "Kulturfreund" bei der Nolde Stiftung Seebüll (Kreis Nordfriesland) - verschlüsselt über das Internet. Die Ermittler konnten Hinweise auf eine schleswig-holsteinische Anwaltskanzlei erlangen. Die Staatsanwaltschaft habe ihn schließlich zur Vermittlung der Rückgabe bewegt. Ein fast Happy-End also: Bild wieder da - Täter aber weiter unbekannt.

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