Angelique Kerber triumphiert in Sydney

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Rechtzeitig vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des neuen Jahres spielte sich Kerber damit wieder in den erweiterten Kreis der Australian-Open-Favoritinnen.

Auch im Halbfinale lässt sich Angelique Kerber nicht in die Knie zwingen.

Im Endspiel von Sydney trifft die Weltranglisten-22.am Samstag auf Ashleigh Barty aus Australien, die sich in der Vorschlussrunde gegen ihre Landsfrau Daria Gavrilova 3:6, 6:4, 6:2 durchsetzte.

Jetzt ist ihr der Neustart gelungen - und damit auch die Generalprobe für ihr Erstrundenmatch in Melbourne gegen Anna-Lena Friedsam aus Neuwied.

Von Match zu Match gewann sie Sicherheit, von Tag zu Tag betonte Kerber energischer: Sie habe 2017 auf Wiedersehen gesagt: "Ich starte bei null und spiele, wie ich es vor 2017 gemacht habe". Kerber hat ihren Kampfgeist wiedergefunden und dazu die Balance zwischen Defensive und Offensive, die sie vor zwei Jahren zu zwei Grand-Slam-Titeln, Olympiasilber und ins Wimbledonfinale geführt hatte.

In dem nur mäßig mitreißenden Endspiel zeigte Kerber zwar keine spielerische Glanzleistung, eine solide und in den entscheidenden Momenten nervenstarke Vorstellung reichten jedoch für den elften Titel ihrer Karriere und die Rückkehr unter die Top 20. "Es ist schön, sie so zu sehen", sagte die deutsche Damen-Chefin Barbara Rittner. Im September 2016 gewann sie auch die US Open und wurde die Nummer eins der Welt.

Angelique Kerber hat ihren Siegeszug im neuen Jahr fortgesetzt und beim Tennis-Turnier in Sydney das Halbfinale erreicht. Zum 3:2 nahm sie ihrer Kontrahentin das Aufschlagspiel ab und gewann nach 36 Minuten den ersten Satz. Nach dem verkorksten Jahr 2017 meldet sich die frühere Nummer eins zurück.

Im November des vergangenen Jahres hatte sich Kerber von ihrem langjährigen Trainer Torben Beltz getrennt und den Belgier Wim Fissette verpflichtet. In der ersten Runde bezwang Kerber nach der Abwehr von zwei Matchbällen die Tschechin Lucie Safarova.

Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber bleibt im Jahr 2018 unbesiegt! "Ich freue mich auf den Rest des Jahres", sagte Kerber.

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