Angeklagter im Hamburger Messerstecher-Prozess geständig

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Der Angeklagte im Mordprozess um den Messerangriff in einem Hamburger Supermarkt hat zu Prozessbeginn ein Geständnis verlesen lassen. Aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens gilt Ahmad A. als voll schuldfähig. "Er bekennt sich in allen Anklagepunkten ausdrücklich schuldig", erklärte sein Anwalt.

Die Tat habe einen religiösen Hintergrund gehabt, der zum damaligen Zeitpunkt eine grundsätzliche Bedeutung für den Beschuldigten hatte. Deshalb muss er sich in dem zunächst bis März angesetzten Prozess vor dem Staatsschutzsenat nicht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten, sondern wegen Mordes sowie sechsfachen Mordversuchs und Körperverletzung. Ahmad A. sei es aus einer islamistischen Gesinnung heraus darum gegangen, "möglichst viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens zu töten", so das Ergebnis ihrer Ermittlungen. Sein Anwalt erklärte, der Angeklagte habe unter einer sehr großen Anspannung gestanden, aus der heraus er die Taten begangen habe.

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