Krim-Turbinen: Siemens scheitert vor Moskauer Gericht mit Klage gegen Rostec

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Siemens hat im Turbinen-Streit mit Russland vor Gericht in Moskau erneut verloren. Der Münchener Konzern streitet mit einem anderen Rostec-Tochterunternehmen, Technopromexport, vor dem Moskauer Schiedsgericht über eine Lieferung von Gasturbinen, die im Juli 2017 auf der Krim aufgetaucht waren.

Rostec ist mit dem Gerichtsurteil zufrieden, erklärte ein Vertreter der Firma. Siemens werde nun auf die Urteilsbegründung warten. "Aber wir beabsichtigen nach wie vor, alle erforderlichen Schritte für den Schutz unserer Interessen zu unternehmen", erklärte der Industriekonzern weiter.

Für Siemens ist es die zweite Niederlage vor einem russischen Gericht in diesem Fall. Sie hatten auf Rückgabe von vier Turbinen und Rückabwicklung des Geschäfts gepocht.

Siemens war bei Vertragsabschluss 2015 davon ausgegangen, die Technik sei für ein Kraftwerk auf der südrussischen Halbinsel Taman bestimmt, die der Krim gegenüber liegt.

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