Kombination in Wengen, 10.30 Uhr

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Hinter dem ÖSV-Duo folgen die drei Italiener Dominik Paris (0,74 zurück), Peter Fill (0,76) und Christof Innerhofer (0,84). Fill heimst damit auch die kleine Kristallkugel für den Triumph in der Disziplinenwertung ein. Dieser ist jedoch erwartungsgemäss nicht zum Slalom gestartet. Am Sonntag geht der Spezial-Slalom über die Bühne, ehe der Weltcup-Tross nach Österreich zieht, wo in Kitzbühel die nächsten Klassiker anstehen.

In der alpinen Kombination wird am Freitag in Wengen mit dem zweiten von insgesamt nur zwei Bewerben schon die kleine Kristallkugel vergeben. Die Norweger Aleksandar Aamodt Kilder und Kjetil Jansrud - bei der ersten Kombination des Winters in Bormio auf dem dritten Platz - lagen nach der Abfahrt aussichtsreich auf den Plätzen sechs und sieben. Zu seiner zweiten Podestplacierung im Weltcup fehlten ihm in Wengen nur gerade acht Hundertstel. Wie schon in Bormio schied der junge Österreicher aus - Muffat-Jeandet feierte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Also nur noch Kriechmayr - und dessen Slalom war schon nach wenigen Toren vorbei.

In Wengen wird sie 2019 zum letzten Mal ausgetragen, danach kann sich FIS-Chef-Renndirektor Markus Waldner vorstellen, dass man stattdessen etwa eine Sprintabfahrt in zwei Durchgängen mit ins Programm nimmt.

Wie vor zwei Wochen in Bormio war Mauro Caviezel der beste Schweizer Kombinierer. Auch Kombi-Vize-Weltmeister Marcel Hirscher hat die Wengen-Kombination aus gelassen. "Heuer haben wir gesagt, wenn es mit dem Slalom halbwegs passt, dann nehmen wir die Kombi mit, dann probieren wir es", erklärte Schwarz. Offenbar haben die Schweizer doch einige heikle Stellen der Slalomstrecke übersehen.

Der Obwaldner Marc Gisin, nach halbem Pensum als Neunter bester Schweizer, fädelte im Slalom ein.

Thomas Dreßen, neben Josef Ferstl der einzige Starter des Deutschen Skiverbands (DSV), erwischte ebenfalls keinen guten Tag und hatte nach der Abfahrt als 23. bereits 2,25 Sekunden Rückstand. Im Slalom präsentierte er sich solide wurde am Ende 14. In der Kombination klassierte sich Kriechmayr erst zweimal in den Top 10. "Da wird mir der Mathias (Cheftrainer Berthold, d.Red.) was erzählen".

Speedspezialist Ferstl erwischte wie Dreßen nur selten die ideale Linie in der Abfahrt und kam als 33. ins Ziel.

Auch Baumann will vorne mitmischen: "Was die Abfahrt betrifft, schaut es ganz gut aus, da ist alles im Plan". Reichelt bestritt die Kombi-Abfahrt allerdings nur zu Trainingszwecken für die klassische Lauberhornabfahrt vom Samstag und wird am Nachmittag nicht zum Slalom starten.

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