Kodak macht eine eigene Kryptowährung - für Fotografen

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Mit "Coin" will Kodak nun den Hype um die Kryptowährungen nutzen und selbst eine Währung etablieren.

Die Ankündigung eines eigenen "Coin" sorgte am Dienstag für eine Verdopplung des Aktienwerts, am Mittwoch notierte der Kurs immer noch dick im Plus.

Mit dem Kodakcoin und der dazugehörigen Plattform Kodakone will das Unternehmen Fotografen dabei unterstützen, ihre Urheberreche besser zu schützen und bei der Vermarktung zur Hand gehen. Die Basis der KodakCoins bildet die Blockchain-Technologie, welche auch bei Bitcoins zum Einsatz kommt.

Kodak hat gestern mit KodakCoin eine eigene Kryptowährung spezielle für Fotografen angekündigt. Die irren Auswüchse der Bitcoin-KursrallyeDer Kurssprung bestätigt, dass Kryptowährungen und damit verbundene Begriffe eine gewaltige Anziehungskraft für Investoren haben - mithin mit kuriosen Ergebnissen. Hierzulande machte die Geschichte des New Yorker Getränkeherstellers "Long Island Iced Tea" die Runde, der sich im Dezember in "Long Blockchain" umbenannte - was seinen Aktienkurs innerhalb weniger Tage um rund 300 Prozent in die Höhe schießen ließ. Der Aktienkurs verdreifachte sich am selben Tag. In der Bitcoin-Kursrallye gaben sich auch mehrere andere Firmen Namen wie Crypto Company, Nodechain oder Blockchain Group. Ein besonders skurriles Beispiel ist der Höhenflug des "Dogecoin" - der eigentlich als Bitcoin-Parodie gedacht war. "Ich kann mit annähernder Sicherheit sagen, dass sie ein böses Ende nehmen werden", sagte Starinvestor Warren Buffett im Sender CNBC. Ökonomen und Notenbanker warnen schon lange vor einer Spekulationsblase. Aus einem Insolvenzverfahren 2013 ging das US-Unternehmen als Spezialist für digitalen Druck hervor.

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