Junge beschießt Autos auf A44 mit Leuchtkugeln - und das vor der Polizei

Einstellen Kommentar Drucken

Durch Zufall sei ein Mannschaftswagen der Bochumer Bereitschaftspolizei direkt hinter ihnen gefahren. In dem BMW saßen fünf Personen, vier junge Männer und eine Frau.

Kurz hinter dem Autobahnkreuz Bochum/Witten flogen 20 Leuchtkugeln aus dem hinteren linken Fenster des vollbesetzten BMW quer über die Fahrbahn - und das bei 110 km/h! Diese Leuchtkugeln ziehen dabei zusätzlich einen Schweif hinter sich her. Nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn einer der Getroffenen das Lenkrad verrissen hätte oder eine Leuchtkugel im BMW gezündet wäre. Einzelne Pkw wurden von den Leuchtkugeln direkt getroffen, andere nur knapp verfehlt. Wiederum andere Autofahrer seien gezwungen gewesen, durch das entstandene Feuerwerk hindurch zu fahren.

Das überraschte den Jugendlichen so, dass der Beschuss endete.

Das Auto wurde an der Ausfahrt Witten-Zentrum herausgezogen.

Die Beamten stellten die Personalien der Gruppe aus Hagen fest, fotografierten die Rußspuren an den Händen und an der Kleidung des 17-jährigen Schützen und schrieben eine Strafanzeige. Sie wurden angezeigt. Die Polizei Dortmund bearbeitet nun den Fall. Dort erfolgt die weitere Bearbeitung.

Die Ermittler sind sicher: Dieses Verhalten hätte fatale Folgen haben können.

Comments