Heute große Warnstreiks bei BMW und Audi

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In Berlin haben sich am Donnerstagmorgen 400 Beschäftigte aus drei Betrieben an einem zweistündigen Warnstreik beteiligt. Vor allem die Werke von Audi und BMW hat nun sogar mit Produktionsausfällen zu kämpfen. Die IG Metall rief in Bayern unter anderem bei BMW und Audi zu größeren Warnstreiks auf, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Arbeitgeberseite hat bislang zwei Prozent mehr Entgelt angeboten und eine Einmalzahlung von 200 Euro.

Saarlouis. "Grünes Licht" für einen 24-Stunden-Warnstreik: Rund 4000 Beschäftigte von den Ford-Werken, aus Betrieben des Ford-Industrieparks sowie den umliegenden Betrieben der Metall- und Elektroindustrie folgten am Mittwochmorgen dem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik im Metall-Tarifkonflikt auf dem Saarlouiser Röderberg.

Am Montag gehen die Verhandlungen mit den Arbeitgeber weiter. Hier sind die Fronten verhärtet. "Das umfasst aber nicht den rechtswidrigen Teillohnausgleich, der ist nicht verhandelbar", wie ihr Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern sagt: "Der Warnstreik-Motor läuft jetzt bei den Automobilisten warm". Auch in Baden-Württemberg, wo die dritte Verhandlungsrunde für die 3,9 Millionen Metaller in Deutschland am Donnerstag gestartet war, hatte es in diesem Punkt keinerlei Annäherung gegeben.

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