Gillette gewinnt im Klingenstreit gegen Konkurrent Wilkinson

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Düsseldorf/Schwalbach im Taunus - Die Nachahmerklingen des Rasiererherstellers Wilkinson sind vorerst Geschichte.

Der Verhandlung vorausgegangen war ein Streit, weil die Deutschlandtochter von Wilkinson in Solingen preiswerte Ersatzklingen für den Nassrasierer "Mach3" des Konkurrenten Gillette produziert hatte. Konkurrent Wilkinson darf keine günstigen Klingen für Gillette-Rasierer verkaufen. Gillette verklagte den Konkurrenten daraufhin wegen Verletzung von Patentrechten. Drogeriemärkte hatten kostengünstige Ersatzklingen für den Gillette Mach 3 verkauft. Auch in zweiter Instanz wurde die einstweilige Verfügung nun bestätigt.

Trotz des Düsseldorfer Urteils können "Mach3"-Besitzer aber hoffen, schon in absehbarer Zeit günstigere Klingen zu bekommen: Das umstrittene Patent läuft schon im nächsten Monat ab".

Allein für den "Mach3 Turbo" habe Gillette 35 Patente angemeldet.

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