Frau ißt Meeresfrüchte - kurz danach ist sie tot!

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Dort erkannten die Mediziner dann das ganze Ausmaß: Jeanette LeBlanc war nicht etwa auf Austern allergisch, sondern hatte sich eine Infektion mit fleischfressenden Bakterien zugezogen. Jeanette LeBlanc und ihre Frau Vicki Bergquist waren aus Texas an die Küste von Louisiana gereist, um dort mit dem Boot zum Krabbenfischen auf den Lake Pontchartrain rauszufahren. Doch der vermeintliche Ausschlag verschlimmerte sich in den folgenden Stunden stetig, bis die Gliedmaßen der Frau von offenen Wunden übersät waren. Besonders aktiv sind die Bakterien in Wassertemperaturen über 20 Grad Celsius. Offenbar waren die rohen Austern, die die 55-Jährige verzehrt hatte, mit Vibrionen verseucht und lösten bei der Patientin eine sogenannte Vibriose aus. Und noch etwas anderes fällt ihr wieder ein.

Was war passiert? Wie die amerikanische Website "CBSNews" berichtet, hatte die 55-Jährige die rohen Austern probiert. Nur ein kleiner Schnitt.

Ob die Bakterien letztendlich über diesen Schnitt oder die gegessenen Austern in Jeanettes Körper eindrangen, ist nicht geklärt. Doch das Gegenteil war der Fall.

"Sie sagte uns, ihre Beine würde immer schlimmer. Es sah aus, als ob irgendetwas ihre Haut auffressen würde". Sie wurde mehrfach operiert - ohne Erfolg. Schon bald konnte sie kaum noch sprechen. "Sie wusste, dass sie sterben würde", erzählt Shannon Rose, eine weitere Verwandte "People.com". 21 Tage kämpfte die 55-Jährige gegen die Krankheit. Am Ende verlor sie.

Nach dem tragischen Tod ihrer Partnerin will Vicki B. nun alles tun, damit niemand sonst ein ähnliches Schicksal erleiden muss.

Die Frau aus Texas hatte sich bei einem Familienurlaub in Louisiana ein üppiges Austern-Mahl gegönnt – drei Wochen später war sie tot.

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