Apple muss in England 136 Millionen Pfund Steuern nachzahlen

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Apple hat in Großbritannien Steuern nachgezahlt. So gehören zu Apple neben Apple Europe mit Sitz in London auch Schwesterfirmen in Irland, die untereinander Finanztransaktionen abwickeln.

Laut einem Bericht der "Financial Times" geht es um Steuernachzahlungen für mehrere Jahre - bis ins Jahr 2015 hinein.

Apple Europe soll 791 Mitarbeiter beschäftigen und neben Marketing auch Buchhaltungs- und Verwaltungsaufgaben für andere Unternehmen innerhalb der Apple-Unternehmensgruppe ausführen. In den analysierten anderthalb Jahren bis April 2016 lag der Gewinn vor Steuern der Firma bei fast 300 Mio.

Ein Apple-Sprecher erklärte gegenüber der Finanzzeitung, dass man sich der Bedeutung von Steuerzahlungen bewusst sei.

Weiter offen ist auch, ob Apple die 13 Milliarden Euro entgangener Steuern an Irland zahlt, die Irland aus Angst um sein Wirtschaftsmodell nicht haben möchte und Apple am liebsten auch nicht herausrücken würde. Auch werde Apple als größter Steuerzahler weltweit regelmäßig von Behörden geprüft.

Der Steuerstreit, in den nicht nur Apple, sondern zahlreiche multinational operierende Konzerne involviert sind, führt für Apple nun zu einer weiteren Steuernachforderung, diesmal in Großbritannien.

Die Steuerbehörde ihrer Majestät HM Revenue & Customs (HMRC) hat ihre Unterlagen und die Bücher von Apple noch einmal genau durchgesehen und kommt zu dem Schluss: Apple Europe, ein Tochterunternehmen Apples, das in Großbritannien gemeldet ist, schulde der britischen Steuerbehörde eine Nachzahlung in Höhe von 136 Millionen britischen Pfund. Denn dem Report zufolge soll der iPhone-Gigant in den Märkten außerhalb der Vereinigten Staaten im Jahr 2015 lediglich sechs Prozent Steuerabgaben gezahlt haben.

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