YouTube straft Logan Paul nach Suizid-Video ab

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Youtuber Logan Paul könnte nach seinem Leichen-Video Probleme mit der Polizei bekommen. Alle anderen wissen oder ahnen zumindest: Wer in "Google Preferred" aufgenommen wird, betreibt einen der beliebtesten Kanäle auf der Film-Plattform - und die werden gesondert vermarktet.

Lange schwieg YouTube zu dem Fehltritt von Logan Paul.

"Angesichts der jüngsten Ereignisse haben wir beschlossen, die Kanäle von Logan Paul aus "Google Preferred" zu entfernen", bestätigte eine YouTube-Sprecherin dem Musik-Blog "Billboard".

Nach der Veröffentlichung eines geschmacklosen Clips wird Blogger Logan Paul von künftigen Google-Projekten und -Filmen ausgeschlossen. Dabei war er auch in Aokigahara, einem Wald, der seit einigen Jahren dafür bekannt ist, dass dort immer wieder Selbstmörder hinreisen, um ihr Leben zu beenden.

Das Video kam auf mehr als 6 Millionen Klicks.

Nachdem das Video einen Shitstorm und eine Diskussion um das Thema Suizid und Gaffertum ausgelöst hatte, hatte sich Logan Paul entschuldigt und das Video entfernt. Auf Twitter und in einem weiteren Video hat Paul um Entschuldigung gebeten und erklärt, es sei ihm auch im Aufklärung über Suizid gegangen. Allein 2017 soll er durch seine enormen Klickzahlen laut "Forbes" mehr als 12 Millionen Dollar reicher geworden sein. Nach dem Entsetzen der Öffentlichkeit reagiert nun auch YouTube selbst. So erhielt YouTuber ApoRed für eines seiner Prank-Videos eine Bewährungsstrafe - COMPUTER BILD berichtete - und Filmemacher Leon Machère raste mit Blaulicht durch Hamburg, löste ein Ermittlungsverfahren aus. Paul fliegt aus der für den Abo-Dienst Youtube Red produzierten Web-Serie "Foursome" und ein Filmprojekt mit Paul für Youtube Red liegt auf Eis.

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