Junger Hund bei Eiseskälte dem Tod überlassen

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Wie grausam können denn Menschen sein? Diese Frage stellen sich gerade nicht nur die Mitarbeiter des städtischen Tierheims in Neubrandenburg.

Ob der kleine Terrier-Mischling an Unterernährung gestorben oder erfroren ist, muss ein pathologisches Gutachten erst klären. Der Welpe war am Sonntagmorgen ganz in der Nähe einer Tierschutzeinrichtung entdeckt worden.

Der erschreckende Fund wurde bei dem Tierheim, das nur 50 Meter entfernt liegt, gemeldet. "Auf alle Fälle ist es eine Sauerei", schimpft der Geschäftsführer des Sozial- und Jugendzentrums Hinterste Mühle Guntram Prohaska. Beide Ämter haben den Fall inzwischen auch an die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg weitergeleitet.

Das tote Tier wurde zwar von einer Amtstierärztin untersucht, doch über eine mögliche Todesursache will man im Veterinäramt der Kreisverwaltung nicht spekulieren.

Ein junger Hund wurde in Neubrandenburg ausgesetzt, angebunden und allein gelassen. Aufgrund der Steuermarke konnte festgestellt werden, welchem Haushalt der Hund angehört. Die Daten der Hundemarke, wie der Name des Besitzers wurden den Behörden übergeben. Fraglich bleibt, warum der Halter den Hund seinem Schicksal überließ, obwohl die Herkunft so offensichtlich nachvollziehbar war.

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