China und Südkorea sorgen für einen Kurssturz bei Bitcoin

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Die Regulierungsbehörden in Krypto-Hochburgen China und Südkorea belasten die umstrittene Digitalwährung Bitcoin. Doch das Präsididialamt bremst. Daher bereite sein Ministerium ein Verbot des Börsenhandels vor.

Das Präsidialamt in Seoul betonte später, eine Schließung des einheimischen Handels sei eine von verschiedenen Maßnahmen. Die Website des Präsidialamts war am Donnerstag mit Beschwerden gegen ein mögliches Verbot überschwemmt. Da so ein Gesetzesentwurf aber erst ausgearbeitet und im Mehrheitsbeschluss genehmigt werden muss, könnte das tatsächliche Verbot noch lange Zeit auf sich warten lassen - genaue Details hierzu gibt es derzeit noch nicht. Er könne fast mit Gewissheit sagen, dass es damit ein böses Ende nehmen werde, hatte Buffett erklärt.

In Asien ist der Handel mit Bitcoin und anderen Digitalwährungen besonders populär.

"Für den Krypto-Markt hätte dies negative Konsequenzen, da in Südkorea große Volumen gehandelt werden", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Er warnte, dass die Blase platzen könne, und viel Geld dabei verloren werde. Der Preis pro Bitcoin brach am Donnerstag zeitweise um zwölf Prozent auf 12.800 Dollar ein.

In kürzester Zeit hatte die Kryptowährung um bis zu 11 Prozent nachgegeben, zuletzt waren es minus 4,5 Prozent. Ripple und Litecoin, die sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit erfreuen, sackten um bis zu 19 beziehungsweise bis zu 10 Prozent ab.

Gleichzeitig will nun auch die südkoreanische Regierung stärker gegen Kryptowährungen vorgehen. So hat Chinas politische Führung laut einem Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" zuletzt eine Sperre für Bitcoin-Schürfer angeordnet. Grund für diesen Schritt sei offenbar die Sorge vor einer Beeinträchtigung der Stromversorgung gewesen - das Erzeugen von Bitcoin ist extrem energieintensiv. Es gebe große Bedenken hinsichtlich virtueller Währungen wie Bitcoin, hatte Justizminister Park Sang Ki vor Journalisten gesagt.

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