Pfizer stellt seine Alzheimer-Forschung ein

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Der US-Pharmakonzern Pfizer beendet seiner Erforschung neuer Medikamente gegen Alzheimer und Parkinson.

Dabei beabsichtigt der Konzern nur noch Geld dort auszugeben, wo die Aussichten und die Erfahrung am grössten sind.

Im Zusammenhang mit der Entscheidung sollen demnach 300 Stellen in den Bundesstaaten Massachusetts und Connecticut wegfallen. Bereits im Jahr 2012 hatte Pfizer ein gemeinsames Entwicklungsprojekt gegen Alzheimer mit dem Konzern Johnson & Johnson wegen mangelnden Erfolgs abgebrochen.

Wie der Finanzdienst Bloomberg berichtet, werde sich Pfizer aber weiterhin an der Entwicklung des Schmerzmittels Tanezumab beteiligen, die in Zusammenarbeit mit Eli Lilly weit vorangeschritten ist. Schwerpunkt sei die Unterstützung neurowissenschaftlicher Projekte. 2016 habe diese Sparte Einnahmen von 3,4 Milliarden Dollar erbracht.

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