Julian Assange: Ecuador denkt über Ende von Botschafts-Asyl nach

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Während Ex-Präsident Rafael Correa damals die Aufnahme von Assange in die Botschaft veranlasste, gilt dessen 2017 ins Amt gekommene Nachfolger Lenin Moreno nicht als großer Freund des gebürtigen Australiers, hatte aber zugesagt, ihn nicht einfach aus der Botschaft zu werfen. Vor der Tür droht ihm die sofortige Verhaftung. Ecuador hofft auf einen Vermittler, um einen Ausweg zu finden. Nun strebt die ecuadorianische Regierung ein Vermittlungsverfahren an, um das Asyl für den 46-Jährigen zu beenden.

Seit über fünf Jahren sitzt WikiLeaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London fest.

Ecuadors Außenministerin María Fernanda Espinosa betonte in Quito, man stehe deswegen in "ständigem Kontakt" mit der britischen Regierung. Ohne internationale Kooperation und ohne Großbritannien könne es keine Lösung geben, hieß es. Assange selbst fürchtet seinerseits, wegen der Veröffentlichung von Geheimdokumenten an die USA ausgeliefert zu werden.

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